Diesen Text habe ich von Manuela Perrinjaquet, Blaues Kreuz Graubünden, die mich eine lange Zeit durch die Aufs und Abs meiner Sucht Vergangenheit begleitet hat.

Einer meiner ersten Schritte auf meiner Reise zur Genesung war die Erkenntnis wer ich bin und das ich so wie ich bin, gut genug bin.

Selbstakzeptanz und die Erkenntnis der Einzigartigkeit als Individuum war einer der wichtigsten Schritte und das Fundament zur positiven Veränderung in meinem Leben, dazu gehörte auch meine Krankheit zu erkennen und zu akzeptieren.

ICH BIN ICH

Auf der ganzen Welt gibt es niemanden wie mich.

Es gibt Menschen die mir in vielem gleichen, aber niemand gleicht mir bis aufs Haar. Deshalb ist alles, was von mir kommt, mein eigenes, weil ich mich dazu entschieden habe.

Alles was mit mir zu tun hat, gehört zu mir.

Mein Körper, mit allem was er tut, mein Kopf mit allen Gedanken und Ideen, meine Augen, mit allen Bildern die sie sehen, meine Gefühle, gleich welcher Art und Intensität Angst, Liebe, Freude, Trauer, Wut und  Begeisterung.

Mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen, höflich, lustig, richtig oder falsch.
Meine Stimme, laut oder leise und alles was ich mir selbst oder anderen antue.

Mir gehören meine Träume, Wünsche und Phantasien.
Mir gehören all meine Siege und Niederlagen. All meine Stärken und Schwächen.

Weil ich mir ganz gehöre, kann ich mich näher mit mir selbst vertraut machen.
Dadurch kann ich mich lieben und alles was zu mir gehört.

Meine Vergangenheit akzeptieren und freundlich betrachten.
Damit ist es mir nun möglich mich ganz zu entfalten.

Ich weiss das es einiges an mir gibt, das mich verwirrt, und manches das ich noch gar nicht kenne.

Aber solange ich freundlich und liebevoll mit mir umgehe kann ich mutig und hoffnungsvoll nach Lösungen schauen und neue Wege suchen, mehr über mich selbst zu erfahren.

Quelle: Selbstwert und Kommunikation,Virginia Satir

Diesen Text widme ich in Dankbarkeit Manuela Perrinjaquet und allen die auf dem Weg zu sich Selbst sind.

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